Home
Fotowelt Bilder & Gedanken
Kloster Buch Markttage 2012
Wilder Robert in Gefahr
Klosterpark Altzella
Gustav-Adolf-Gedenkstätte
Tutanchamun
Nofretete Nefertiti Pergamon
Lappland och Samekultur
Paddeltour  Lappland
Lofoten Lofotr
Trondheim
Göteborg
Lapplandreise Planen
Story
FOTOWELT KULTUR
Gästebuch  gästbok
Einträge  inlägg
Impressum Kontakt


ehemaliges Zisterzienser- Kloster im romantischen Landschaftspark. 

                                  fotografiert von ralf thiele 

                                              


                                                                ©fotowelt ralf thiele

Das Klosterportal, der Haupteingang zum Kloster Altzella, entstanden Ende des 12. Jahrhunderts.



Das Kloster Altzelle (ursprünglich Cella, Altenzelle, heute Altzella) befindet sich nahe der Stadt Nossen. Es wird vom Schlossbetrieb Schloss Nossen/Kloster Altzella verwaltet. Im ehemaligen Zisterzienserkloster befindet sich die Erbbegräbnisstätte der Wettiner im Zeitraum von 1190 bis 1381.

 
Das Kloster Altzella mit seiner teilweise noch gut erhaltenen Klostermauer ist heute eine Mischung aus romantischem Park mit Ruinen und renovierten Gebäuden, es dient verschiedenen kulturellen und religiösen Zwecken (Fronleichnam-Prozession). Im Wirtschaftsbereich können Seminare, aber auch private Feierlichkeiten veranstaltet werden.



                                                                ©fotowelt ralf thiele

Die ehemalige Schreiberei - der heutige Servicebereich



 Die Geschichte von Altzella 

 
1162 Kaiser Friedrich I. übereignet Markgraf Otto von Meißen einer von diesem gestifteten Abtei 800 Hufen gerodetes Land. Nach dem Silberfund von 1168 wurde ein Teil des Landes umgetauscht

1175 Einzug des Abtes mit seinem Konvent aus der Zisterzienserabtei Pforta (bei Naumburg (Saale)) in das Kloster Cella.

ab 1175 Bau der Klosterkirche.

1180–1230 ist rege Bautätigkeit nachzuweisen. Die Gebäude des Klausurbereichs und das romanische Stufenportal entstehen.

1198 Weihe der Stiftskirche.

1190–1381 Kloster Cella ist Erbbegräbnisstätte der Wettiner.

1198 Weihe der Klosterkirche: Dreischiffiges Langhaus mit Querhaus, Backsteinbau. Oberitalienischer Einfluss ist heute noch an der Westfront sichtbar.

1217 wird das Benediktinerinnen-Kloster Heilig Kreuz zu Meißen dem Abt von Zelle unterstellt.

1268 Das Tochterkloster Neuzelle (Cella Nova) wird bei Guben gegründet, der Name Cella Vetus (Altzella) bürgert sich zur besseren Unterscheidung allmählich ein.

1339 bis 1349 wird auf dem Klostergelände die Andreaskapelle als Begräbnisstätte der Wettiner errichtet, in der Friedrich der Ernsthafte und Friedrich der Strenge begraben werden.

14. bis 15. Jahrhundert. Unter den Äbten Vinzenz von Gruner und Martin von Lochau erfährt das Kloster seine Blütezeit.

1436 Das Kloster erwirbt für 4.200 Gulden das Schloss Nossen mit dem Inventar und den Ländereien. Die Schlossgebäude befinden sich in schlechtem Bauzustand. Es wird zum Abtssitz umgebaut.

1501 bis 1522 Abtszeit des Humanisten Martin von Lochau.

1506 Es erfolgt der Umbau des Obergeschosses in Konversenhaus zum Bibliotheksaal.

Um 1540 veranlasste der sächsische Herzog Heinrich der Fromme die Säkularisierung des Klosters.

Ab 1560 wurden große Teile der Klosterbauten abgebrochen und zur Baumaterialgewinnung verwendet. Das als Schüttboden genutzte Konversenhaus blieb erhalten.

Zwischen 1676 und 1787 ließen die sächsischen Kurfürsten Grabungen nach den sterblichen Überresten der Vorfahren durchführen und in einer Gedächtniskapelle, dem heutigen Mausoleum, beisetzen.

Um 1800 entstand ein romantischer Landschaftspark, bei dem die Gebäude und Ruinen mit in die Gestaltung einbezogen wurden.

Quelle  WikipediA



                                                                ©fotowelt ralf thiele

Das Konversenhaus  -  Laienbrüder (Konversen) waren von den Mönchen streng getrennt.





                                                                ©fotowelt ralf thiele

Im Konversenhaus sind Besucher willkommen.





                                                                ©fotowelt ralf thiele

Das Schüttgebäude - hier wurde das Zinsgetreide der Bauern eingelagert.




                                                                ©fotowelt ralf thiele

Im Schüttgebäude wurden auch leere Bier- und Weinfässer aufbewahrt, sowie Fuhrwerke und Schlitten.




                                                                ©fotowelt ralf thiele

Das Mausoleum - wurde 1787 zum Gedächtnis an die hier beerdigten Wettiner errichtet.


Klosterpark Altzella
Zellaer Str. 10
01683 Nossen , Sachsen


                                      zurück / tillbaka

IMPRESSUM                                                ©FOTOWELT RALF THIELE