Friedrich Rückert, (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer und chinesischer Dichtung
Die Finanzkrise und das schlechte Geschäftsjahr 2010 haben Fotowelt Ralf Thiele zu drastischen Sparmaßnahmen gezwungen. Und so wurde zum Jahreswechsel nur ein einziger Feuerwerkskörper gestartet. Im Bild - Ralf Thiele ( Fotowelt ) beim Start dieser Sparvariante.
Wenn jemand erklärt, er hätte keine Ideen, dann liegt es an ihm selbst und nicht daran, daß keine Ideen greifbar wären. Es sind unzählige Äpfel von den Bäumen gefallen, ehe einer Newton zur Erkenntnis des Gravitationsgesetzes verhalf.
Emil Oesch
schweizerischer Schriftsteller und Verleger (1894 - 1974)
Ich habe oft ein Gefühl, als ständen wir Menschen so unendlich einsam im All da, dass wir nicht einmal einer vom andern das Geringste wüssten und dass all unsre Freundschaft und Liebe dem Auseinanderfliegen vom Wind zerstreuter Sandkörner gliche.
Ich habe für mich festgestellt- Schwedischer Aquavit ist der beste. Zur Entstehung der Aufnahme kann ich nichts sagen, aber eines ist sicher. Es ist keine Fotomontage.
Von tausend Blüten des Frühlings reift kaum eine zur herbstlichen Frucht, und von tausend Umarmungen der Liebe reift kaum eine zur innigen, beruhigenden Freundschaft.
„Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden"
Als Regimekritiker versuchten, den jährlichen Gedenkmarsch für Rosa- Luxemburg und Karl Liebknecht (18. Januar 1988) zum Anlass zu nehmen, mehr Menschenrechte in der DDR zu fordern und deren bekannten Satz „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden" zitierten, wurden sie von der Stasi schikaniert.
Man muss in der grenzenlosen Weite verweilen, hellwach und klar, die Unendlichkeit des Raums schauend, so, als säße man auf dem Gipfel eines Berges mit freier Sicht nach allen Seiten.
„Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein."
Mark Twain
SamuelLanghorneClemens (* 30.November 1835 in Florida, Missouri, † 21. April 1910 in Redding, Connecticut) – besser bekannt unter seinem Pseudonym MarkTwain – war ein US-amerikanischer Schriftsteller.
Ein arabisches Sprichwort sagt, daß jedes unserer Worte durch drei Tore gehen sollte, ehe wir es aussprechen. Am ersten Tor fragt der Pförtner: «Ist es wahr?» Am zweiten Tor heißt es: «Ist es notwendig?», und am dritten Tor lautet die Frage: «Ist es auch freundlich?» Ein Meister des Wortes spricht nur das Wesentliche, und das perfekt in der Emotion, der Stimmlage, der Wortwahl. Ein Meister des Wortes ist gleichzeitig ein Meister des Zuhörens und des Schweigens.
Wir werden niemals Frieden in der Welt haben, bevor die Menschen überall anerkennen, daß Mittel und Zweck nicht voneinander zu trennen sind; denn die Mittel verkörpern das Ideal im Werden, das Ziel im Entstehen, und schließlich kann man gute Zwecke nicht durch böse Mittel erreichen, weil die Mittel den Samen und der Zweck den Baum darstellen.
Die Jugend soll ihre eigenen Wege gehen, aber ein paar Wegweiser
können nicht schaden.
Pearl S. Buck 26.06.1882 - 06.03.1973
Pearl Sydenstricker Buck (chinesischer Name Sai Zhenzhu; Pseudonym John Sedges war eine US-amerikanische Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin.
Sie wurde 1938 „für ihre reichen und wahrhaft epischen Schilderungen des chinesischen Bauernlebens und für ihre biographischen Meisterwerke" mit den Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Sechs Jahre zuvor hatte sie für ihren Roman Die gute Erde bereits den Pulitzer-Preis erhalten.
- Märzenregen bringt keinen Segen. - Ein nasser und fauler März ist der Bauern Schmerz. - Trockener März und nasser April ist des Bauern Will'. - Ein heiterer März erfreut des Bauern Herz. - Donnert's in den März hinein, wird der Roggen gut gedeihn.
Einen Weisen im alten China fragten einmal seine Schüler: "Du stehst nun schon so lange vor diesem Fluss und schaust ins Wasser. Was siehst du denn da?"
Der Weise gab keine Antwort. Er wandte den Blick nicht ab von dem unablässig strömenden Wasser. Endlich sprach er:
"Das Wasser lehrt uns, wie wir leben sollen. Wohin es fließt, bringt es Leben und teilt sich aus an alle, die seiner bedürfen. Es ist gütig und freigiebig.
Die Unebenheiten des Geländes versteht es auszugleichen. Es ist gerecht.
Ohne zu zögern in seinem Lauf, stürzt es sich über Steilwände in die Tiefe. Es ist mutig.
Seine Oberfläche ist glatt und ebenmäßig, aber es kann verborgene Tiefen bilden. Es ist weise.
Felsen, die ihm im Lauf entgegenstehen, umfließt es. Es ist verträglich.
Aber seine Kraft ist Tag und Nacht am Werk, das Hindernis zu beseitigen. Es ist ausdauernd.
Wie viele Windungen es auch auf sich nehmen muss, niemals verliert es die Richtung zu seinem ewigen Ziel, dem Meer, aus dem Auge. Es ist zielbewusst.
Und sooft es auch verunreinigt wird, bemüht es sich doch unablässig, wieder rein zu werden. Es hat die Kraft, sich immer wieder zu erneuern.
Das alles, sagte der Weise, ist es, warum ich auf das Wasser schaue. Es lehrt mich das rechte Leben!"